Modellierungstag "Mathematische Modellierung von Energienetzen"

Am 28. März 2019 kommen Vertreter verschiedener Einrichtungen aus Hochschule und Wirtschaft an der Universität Mannheim zum Modellierungstag „Mathematische Modellierung von Energienetzen“ zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle mathematische Ansätze zur Simulation und Optimierung gekoppelter Energienetze vorgestellt.
Die stabile und verlässliche Energieversorgung durch gekoppelte Energienetze stellt eine große Herausforderung auf technischer Seite dar. Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung kann auf verschiedenen Ebenen beitragen, notwendige Fortschritte einzuleiten und zu begleiten. „Eine realitätsnahe mathematische Beschreibung der Vorgänge in gekoppelten Energienetzen kann zur verbesserten Auslegung und Prädiktion des zukünftigen Energiebedarfs sowie zur Identifizierung kritischer Infrastruktur eingesetzt werden“, erläutert Simone Göttlich, Professorin für Wissenschaftliches Rechnen an der Universität Mannheim. Insbesondere vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleproduktion und der damit verbundenen zu erwartenden Umstellung eines nicht unerheblichen Teils der Stromproduktion seien neue mathematische Modelle zur Beschreibung der Energienetze notwendig, betont sie.
Beim Modellierungstag gehen Partner aus Industrie, Universität und Forschungsinstituten auf die zu erwartenden Herausforderungen ein und stellen Ihre neuen Konzepte für verlässlich quantifizierbare Energievorhersagen vor. Die Veranstaltung wird von der Universität Mannheim und der RWTH Aachen organisiert. Der Modellierungstag wird von dem Projekt „Programmbegleitende Aktivitäten“, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, sowie dem Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO e.V.) unterstützt.

 

Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.komso.org/events/modeling-days/mathematische-modellierung-von-energienetzen